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Rathaus Aktuell

Autor: Catrin Pötzsch
Artikel vom 10.10.2017

Bebauungsplan „Züttlingen-Nord 2. Erweiterung"

Bebauungsplan Züttlingen Nord - 2. Erweiterung
Bebauungsplan Züttlingen Nord - 2. Erweiterung

Der Gemeinderat der Stadt Möckmühl hat in seiner öffentlichen Sitzung am 26.09.2017 den Entwurf des Bebauungsplanes „Züttlingen-Nord, 2. Erweiterung“ und die für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes entworfenen örtlichen Bauvorschriften gebilligt und zur Auslegung bestimmt.

Der Bebauungsplanentwurf und der Entwurf der örtlichen Bauvorschriften vom 26.09.2017 sowie die Begründung jeweils gefertigt durch das Kehle Ingenieurbüro GmbH, Neudenau einschließlich des Umweltberichtes Stand: Juni 2015, gefertigt durch das Büro für Umweltplanung Dr. Münzing, Flein und die schalltechnische Untersuchung vom 23.08.2017, gefertigt durch Ingenieurbüro Kottermair GmbH, Altomünster werden in der Zeit vom

  • Freitag, den 20.10.2017 bis Freitag, den 24.11.2017 

- je einschließlich –im Rathaus Möckmühl, Zimmer 207, Hauptstraße 23, 74219 Möckmühl während der Dienststunden öffentlich ausgelegt.

Es sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar: Im Umweltbericht – ebenso wie in der Begründung – werden die Bestandssituation und die Auswirkungen auf die Schutzgüter Boden und Geologie, Wasser, Klima/Lufthygiene, Landschaftsbild/ Erholung, Arten/Biotope, Mensch und Kultur- und Sachgüter sowie die Wechselwirkungen untereinander erläutert und beschrieben.

Folgende umweltbezogenen Stellungnahmen der Öffentlichkeit und Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange zu den Belangen der Schutzgüter gingen ein: Das Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau gibt in seiner Stellungnahme vom 30.06.2017 den Hinweis, dass Verkarstungserscheinungen im Plangebiet nicht auszuschließen sind und aus der Umgebung bekannt sind. Mit einem oberflächennahen saisonalen Schwinden und Quellen des Verwitterungsbodens ist zu rechnen. Bei einer geplanten Versickerung des anfallenden Oberflächenwassers wird auf das Arbeitsblatt DWA-A 138 (2005) verwiesen und im Einzelfall die Erstellung eines hydrologischen Versickerungsgutachtens empfohlen.

Weiterhin wird der Hinweis gegeben, dass wegen der Gefahr einer Verschlechterung der Baugrundeigenschaften von der Anlage von Versickerungseinrichtungen Abstand genommen werden sollte.

Das Landratsamt Heilbronn weist in seiner Stellungnahme vom 10.05.2017 darauf hin, dass im Bereich des geplanten Flurwasserentlastungsgrabens Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden sollen. Die geforderte schalltechnische Untersuchung liegt vor. Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen während der Auslegungsfrist abgegeben werden können, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Möckmühl, den 05.10.2017

gez. Stammer
Bürgermeister  

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