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Teilort Ruchsen

Wappen Ruchsen

Ruchsen liegt einen Kilometer östlich von Möckmühl, an der Einmündung des Hergstbachs in die Jagst.

Ruchsen wurde 750 als Ruchesheim erstmals genannt, 779 erneut unter diesem Namen, 782 als Rochisheim. Der Ortsname leitet sich vermutlich von einem Personennamen ab.

Im 11. Jahrhundert werden eine Burg und Ruchsener Ortsadel genannt. Im 13. Jahrhundert gehörte Ruchsen den Herren von Dürn, die 1236 das Kloster Seligental gründeten. 1464 erwarb das Kloster die Ortsherrschaft. Im Kloster selbst erlangte Kurmainz immer größeren Einfluss und behielt nach Aufhebung des Klosters 1568 die weltliche Herrschaft.[1] 1803 kam Ruchsen mit dem Amt Seligental zu Leiningen,[2] 1806 dann zu Baden[3], wo es zum Bezirksamt Osterburken (bzw. ab 1826 Bezirksamt Adelsheim) gehörte. Fortan grenzte Ruchsen im Osten an den badisch-württembergischen Kondominatsort Widdern und war ansonsten von Württemberg umgeben, also im Wesentlichen eine Exklave.

1831 und 1834 traten Zollerleichterungen in Kraft. Am 1. Mai 1846 kam im Zuge eines Gebietsaustausches Widdern vollständig an Württemberg, dafür die nördlich von Ruchsen gelegenen Orte Korb, Dippach und Hagenbach an Baden, so dass Ruchsen nunmehr eine direkte Landverbindung zum Rest Badens hatte. 1936 kam der Ort zum Bezirksamt Buchen, aus dem 1938 der Landkreis Buchen wurde.

Am 1. März 1972 wurde Ruchsen nach Möckmühl eingemeindet und wechselte dabei in den Landkreis Heilbronn. (Quelle:Wikipedia)

Die Einwohnerzahl Ruchsens hat sich durch Ausweisung neuer Baugebiete in den 90er Jahren auf 700 erhöht.

Alte Kelter Ruchsen
Alte Kelter Ruchsen