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Möckmühl in 15-20 Jahren, wo wollen wir hin?

Die Verwaltung der Stadt erarbeitet ein Stadtentwicklungskonzept. Dieses wird Fahrplan, wohin es mit der Stadt in den nächsten Jahren geht. Partner der Stadt ist die Stadtentwicklung GmbH (STEG).

„Möckmühl in 15-20 Jahren, wo wollen wir hin?“ das ist die Aufgabenstellung mit welcher der Prozess arbeitet.

Stadtentwicklungsplanung beinhaltet die räumliche, ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung der Stadt als fachübergreifende, vorbereitende Planung, aus der konkrete Leitbilder, Leitziele und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Diese Planung ergibt sich aus den weitreichenden gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen sowie aus zukünftigen Anforderungen an die kommunalen Funktionen. Auf der Grundlage des Stadtentwicklungskonzeptes können diese Veränderungen aktiv begegnet und gestaltet werden. Im Planungsprozess wurden Stärken und Schwächen der Stadt in den unterschiedlichen Lebensbereichen wie z. B. Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Soziales erhoben und daraus Handlungschwerpunkte hinsichtlich der Entwicklungspotenziale und zu beseitigender Defizite formuliert. Auf dieser Grundlage werden Leitlinien der Stadtentwicklung formuliert, aus denen Ziele, Strategien und Maßnahmen hervorgehen.

Das Projekt Stadtentwicklung ging am 11. April 2016 in die Arbeitsphase. Zu einem Runden Tisch waren verschiedenste ambitionierte Vertreter  eingeladen. Vereinsvorstände, der Vorsitzende des neu gegründeten Jugendrates, Fraktionsvorsitzende des Gemeinderates, Kirchenvertreter und engagierte Bürger. 

In vier Arbeitsgruppen wurde gearbeitet. Dies sind die Ergebnisse, welche die Arbeitsgruppen vorstellten:

  1. Soziale Infrastruktur und Gemeinschaft im Ort
  2. Im Haag
  3. Altstadt/ Innenstadt
  4. Entwicklung der Ortsteile

Ergebnisse Bürgerumfrage

Informationsveranstaltung März 2016
Informationsveranstaltung März 2016

Informationsveranstaltung zu den Ergebnissen der Bürgerumfrage

Am Montag, den 20. März 2016, wurden in der Stadthalle die Ergebnisse der Bürgerumfrage, die von Oktober bis Dezember 2015 gelaufen war, vorgestellt. Ulrike Datan (Foto) von der Stadtentwicklung GmbH erläuterte die Ergebnisse in der vollbesetzten Stadthalle. 

Die Ergebnisse im Detail

Die Verwaltung der Stadt erarbeitet ein Stadtentwicklungskonzept. Dieses wird ein Fahrplan werden, wohin es mit der Stadt in den nächsten Jahren gehen soll. Ulrich Stammer begrüßte Ulrike Datan von der Stadtentwicklung GmbH (STEG) als Partner für die Begleitung des Prozesses in Möckmühl.

Statistik

Abgefragt wurden statistische Angaben, Fragen zur Gesamtstadt und den Ortsteilen, zur Altstadt und zum Engagement. 83% derer, die den Fragebogen beantwortet haben leben seit mehr als 15 Jahren in Möckmühl. In der Altersstruktur waren die 53-64jährigen mit 30% am stärksten vertreten. Mehr als 50 % haben auf die Frage, ob sie sich auch persönlich engagieren würden mit JA geantwortet.

Auf die Frage, was ihnen in Möckmühl besonders gefällt, wurde 392 Mal auf die Altstadt/ Innenstadt, das Flair hingewiesen. Ländliche Lage, dörflicher Charakter, Natur, Einkaufsmöglichkeiten und Jagst wurde jeweils stark bewertet. 173 Stimmen nannten den Sanierungsbedarf als das was ihnen überhaupt nicht gefällt. Die tote Altstadt bemängelten 145 Stimmen. Vermisst wird mit großem Abstand zu anderen Nennungen Einzelhandel (Lebensmittel)(162 Stimmen) gefolgt von Gastronomie (110 Stimmen). Trotzdem nennen 484 Beteiligte die Altstadt als den Ort, der ihnen am besten gefällt. In der Bewertung nach Schulnotenprinzip wurden verschiedene Themenbereiche erfragt. Beispielsweise Betreuungsangebote, Nahversorgung, Wohnumgebung, Freizeit- und Sportangebote bis hin zu Naherholung erhielten die Bereiche Noten zwischen 2,5 und 2,8.

Bürgerschaftliches Engagement, Sicherheit im öffentlichen Raum Kulturelle Angebote, Angebote für Senioren, öffentliche Verkehrsanbindung wurden mit 3,0 bis 3,4 bewertet. Ihren Wocheneinkauf erledigen 764 der Teilnehmer in Möckmühl. 858 gaben an, Waren des täglichen Bedarfs in Möckmühl zu erwerben. Dies sind nur beispielhaft Angaben, aus der Fülle von Fakten, die Ulrike Datan am Montag in der Stadthalle vorstellte.