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Eckdaten von Möckmühl:

rund 8000 Einwohner
Fläche: 49,60 km²
Höhe ü. NN: 179 m
Postleitzahl: 74219
Vorwahl: 06298

Mail ins Rathaus:
info@moeckmuehl.de

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Geschichte
Daten und Fakten

Vorgeschichte: Bodenfunde aus der Jungsteinzeit und Urnenfelderzeit.

8. Jh. v. Chr.:  Hügelgräber aus der Hallstattzeit.


 

2. - 3. Jh. n. Chr.: Römische Besiedlung.

750 - 779: Älteste Nennungen von Möckmühl in den Urkunden des Klosters Fulda als „Meitamulin, Meitemulen“, später auch „Mechitamulin“, was auf das Vorhandensein einer Mühle schließen lässt. Der Sage nach soll der Ortsname auf eine fränkische Fürstin namens Mechita zurückgehen, der auch die Mühle gehörte.

13. Jh.   Möckmühl als würzburgisches Lehen im Besitz der Herren von Dürn.


 

Um 1250 Erhebung zur Stadt.


 

1287      Burg und Stadt werden hohenlohisch.

1379      Gründung eines Chorherrenstifts mit Lateinschule.

1445      Verkauf an die Kurpfalz.

Um 1470 Bau einer wehrhaften Stadtmauer und Neubefestigung der Burg.

1504      Möckmühl wird nach 6-tägiger Belagerung durch den 17-jährigen Herzog Ulrich württembergisch.

1519      Götz von Berlichingen, der Ritter mit der eisernen Hand, verteidigt die Burg als Vogt des geächteten Herzogs Ulrich von Württemberg gegen den Schwäbischen Bund. Bei einem missglückten Ausfallversuch beim Oberen Tor gerät er in Gefangenschaft nach Heilbronn.

1542      Stadt und Amt Möckmühl werden evangelisch.

1635      Die Pest bricht aus. 80% der Einwohner sterben.

1667      Die letzte der Hexerei verdächtigte Frau wird verbrannt.

1805 - 1836 Louise Franckh, Schwester des Dichters Friedrich Schiller, ist Pfarrfrau in Möckmühl. Grabstätte auf dem hiesigen Friedhof.

Bis 1808 Sitz eines Centgerichts, das auch die Todesstrafe verhängen konnte.

1808      Auflösung des Oberamts Möckmühl.

1858      Einrichtung eines Postamtes.

1869      Fertigstellung der Eisenbahnlinie Jagstfeld-Möckmühl-Osterburken.

1873      Gründung der Papierfabrik (heute Fa. Texon).

1898      Brand der Stadtkirche.

1899 - 1900 Wiederaufbau der Stadtkirche im neugotischen Stil.


1901      Einweihung der Jagsttalbahn Möckmühl-Dörzbach (stillgelegt 1988 - die Bahntrasse ist jetzt Teil des Kocher-Jagst-Radweges). Einführung der Elektrizität.

1902      Anschluss der Häuser an ein Wasserleitungsnetz.

1960      Bau des Kreiskrankenhauses.

1969 - 1978 Bau des Schulzentrums im Lehle mit Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Turnhalle und Hallenbad.

1979      1200 Jahrfeier

Ab 1970  Umfangreiche Sanierung der historischen Altstadt

1992      Renovierung des 1589 - 1592 erbauten Rathauses

1987-2005 Anwachsen der Bevölkerung um mehr als 30%. Entstehung neuer Wohngebiete und eines Industriegebietes von über 40 ha Fläche.

 


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74219 Möckmühl

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