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Das Heimatmuseum Kirchplatz 7, 74219 Möckmühl Museumsleiterin: Ilse Saur Geöffnet: Nach Vereinbarung Eintritt: frei
Anmeldung: 06298/5457/, 7606, /5317,
Das Möckmühler Heimatmuseum ist seit 1988 in ei nem Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Zur Dauerausstellung gehören die Bereiche Geologie (Versteinerungen, besonders aus dem Muschelkalk) und Frühgeschichte (Grabungsfunde aus Möckmühl und Umgebung, u.a. ein Bronzeschwert der Urnenfelderzeit und Funde aus der Römerzeit) sind durch zahlreiche Objekte aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert dokumentiert. Anhand von Fotos können Sie die Geschichte Möckmühls kennen lernen.
Auch Persönlichkeiten sind im Heimatmuseum präsent: Im Vordergrund Schillers Schwester Louise Franckh, die von 1805 - 1836 in Möckmühl lebte.
Stadtführungen in Möckmühl
Hans-Jürgen Hof, Tel.: 06298/ 5457
· Stadtführung (Burg, Stadtmitte): ca. 1,5 Std., · Friedhfsführung: ca. 1 Std. Preise je nach Teilnehmerzahl/Terminabsprache Homepage des Heimatkundlichen Arbeitskreises
Hier finden Sie auch Berichte aus vergangener Zeit, die vom Heimatkundlichen Arbeitskreis zusammengestellt wurden.
Die Burg
Ein malerischer Blickfang für die Besucher der Stadt Möckmühl ist der Schlossberg mit der Burganlage. Nur noch der Bergfried sowie die Keller unter dem Schlossgebäude stammen aus dem Mittelalter. Das Schloss selbst wurde erst 1902 durch General Gustav Hermann von Alvensleben und seiner Gemahlin Gabriele, geb. von Berlichingen, errichtet. Einst hat sich hier der „Ritter mit der eisernen Hand“ - Götz von Berlichingen, vor einem Angriff des Schwäbischen Bundes 1519 verschanzt. Die Burg befindet sich in Privatbesitz.
Die Stadtmauer
Markantes Zeichen der Altstadt Möckmühls ist die sie umgebende Stadtmauer. Sie ist über 500 Jahre alt, bis 7,80 m hoch und mit einem durchlaufenden Bogenfries geschmückt.
Die Stadtmauer hatte 5 Tore. Eines davon, das „Ruchsener Tor“, wurde 1990 wieder aufgebaut.
Das Rathaus
Das historische Rathaus ist mittlerweile über 400 Jahre alt. Bis heute befindet sich die Verwaltung darin. Bei der Restaurierung des Rathauses konnte mit dem Fund zahlreicher Reste von römischen Gefäßen der Beweis dafür geliefert werden, dass der Innenbereich der Altstadt schon im 2./3. Jh. n. Chr. besiedelt war.
Die 1992 abgeschlossene, für viele Gemeinden unseres Landes als Vorbild dienende Altstadtsanierung hat die Stadt weit über den Nahbereich hinaus bekannt gemacht. |