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Autor: Catrin Pötzsch
Artikel vom 18.06.2019

Steg am Bahnhof steht

  Im Januar war der Startschuss der Deutsche Bahn AG für die Modernisierung des Bahnhofs Möckmühl vollzogen worden. Barrierefrei soll er werden, Ziel ist der Stundentakt. 10,7 Millionen Euro investieren die Bahn, das Land Baden-Württemberg, die Stadt Möckmühl, der Landkreis Heilbronn und der Bund insgesamt.

Das Land Baden-Württemberg bringt ab Dezember 2019 über 50 Prozent mehr Regionalverkehr auf die Frankenbahn. Der Ausbau der Bahnhöfe Züttlingen und Möckmühl ermöglichen den Ein-Stundentakt ab dem Fahrplan 2020. Besonders der Stundentakt war in der Vergangenheit auch im Gemeinderat immer wieder erklärtes Ziel von Bürgermeister Ulrich Stammer und dem Rat gewesen.


Die Arbeiten der ausführenden Firma Strabag Rail laufen in Tag- und Nachtschichten im laufenden Betrieb. Jetzt steht der Steg, welcher den Reisenden barrierefrei den Zugang zu den Gleisen ermöglicht. Die komfortablere Variante eines zusätzlichen Zugangs von Binsachseite her hat die Bahn abgelehnt.


Weiter wurden im Zuge der Ertüchtigung die alten Bahnsteige abgebrochen und das Gleis 2 sowie die Oberleitungen versetzt, um einen neuen Mittelbahnsteig zu errichten. Ferner wird der direkt ans Bahnhofsgebäude angrenzende Bahnsteig erhöht, die Zugänge werden erneuert. Beide Bahnsteige erhalten eine moderne Beleuchtung und taktile Leitsysteme. Das sind spezielle Streifen am Boden mit Rillen, die sehbehinderte Reisende mit ihrem Stock ertasten können.


Bis Dezember soll die Baumaßnahme fertig sein. Weil die Aufzüge einen umfangreichen Prüfprozess durchlaufen, fahren diese ab Januar 2020. Bei der 10,7 Millionen Euro teuren Maßnahme übernehmen die Stadt Möckmühl und der Landkreis Heilbronn insgesamt 1,8 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg 2,3 Millionen Euro.