Am 6. August 2025 fand ein Ortstermin am Gebäude Züttlinger Straße 8 in Möckmühl statt. Anlass war die geplante Umnutzung und der Umbau des Gebäudes im Bereich der ehemaligen Verkaufs- und Praxisfläche der Fa. Schmieg zur künftigen Nutzung als Arztpraxis und Physiotherapiepraxis.
Am Termin nahmen der Bürgermeister Michler, die Architektin Ute Windmüller aus Jagsthausen, Verwaltungsmitarbeiterin Tanja Ehmann, die zukünftigen Mieter – Dr. Preda sowie der Physiotherapeut Denis Haffner mit einer Frau – und ein Vertreter der Heilbronner Stimme teil.
Der Bürgermeister betonte die Bedeutung des Projekts für die medizinische Versorgung in Möckmühl. Ziel sei eine langfristige Vermietung und eine enge Zusammenarbeit mit den künftigen Mietern. Die hausärztliche Versorgung sei ein zentraler Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Die zukünftige Praxis soll von Dr. Preda und seinem Kollegen Dr. Buss geführt werden; perspektivisch ist die Einbindung eines weiteren Arztes geplant.
Die Kombination aus Arztpraxis und Physiotherapie in einem Gebäude wertet BM Michler als sehr vorteilhaft, da sie kurze Wege und eine umfassende medizinische Betreuung ermöglicht. Eine Apotheke im nahegelegenen Einkaufszentrum ergänzt das Angebot in fußläufiger Entfernung.
Geplant sind für die Arztpraxis im vorderen Bereich ca. 260 m² Fläche mit vier Behandlungsräumen. Die Physiotherapiepraxis soll mit rund 200 m² im hinteren Bereich angesiedelt werden. Sechs Behandlungsräume sowie ein separater Therapieraum sind vorgesehen. Die Rückseite der Praxis, die zum Einkaufszentrum hinführt, erhält große Fenster, sodass alle Räume mit Tageslicht ausgestattet sein werden. Sie wird durch einen separaten Eingang zu erreichen sein.
Die Räume für die Physiotherapiepraxis wird Denis Haffner mieten. Er ist seit 2021 in Möckmühl tätig. Derzeit befindet sich seine Praxis in der Reicherthäuser Straße. Aufgrund steigender Patientenzahlen und wachsender Anforderungen werden die bisherigen Räumlichkeiten zu eng. Aktuell beschäftigt Herr Haffner drei Physiotherapeuten und eine Rezeptionistin; eine personelle Erweiterung seines Teams ist vorgesehen.
Ein wesentliches Plus der neuen Räumlichkeiten ist deren vollständige Barrierefreiheit, was sowohl für Patienten als auch für die Arbeit des Praxispersonals einen erheblichen Vorteil darstellt. Auch die Parkplatzsituation passt für die vorgesehene Nutzung des Gebäudes.
Der Bürgermeister äußert sich zufrieden über die gefundene Lösung. „Die Stadt muss für die Umsetzung des Umbaus viel Geld investieren. Langfristige Mietverträge rechtfertigen jedoch die Darstellbarkeit der Investitionen“, zeigt sich der Rathauschef optimistisch. Er hofft, dass der Bauantrag zeitnah gestellt werden kann, um die weiteren Planungsschritte zügig umzusetzen. Ziel ist eine Fertigstellung und Eröffnung der neuen Praxisräume noch 2026. (cp)


