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"Pflück-mich-Aktion" gelbes Band – hier darf geerntet werden

Artikel vom 25.08.2022

Mit GELBEM BAND Obstbäume zum Selbstpflücken kennzeichnen

Der Spätsommer beschert uns eine wahre Pracht an Schätzen in der Natur. Ob Apfel, Birnen oder Pflaumen - vieles Obst hat Saison und wartet darauf, gepflückt zu werden. Jedoch bleibt so mancher Baum und Strauch ungeerntet und das Obst ungenutzt liegen, bis es letztendlich verrottet. Somit gehen wertvolle Lebensmittel verloren, die sonst wunderbar als kleiner Snack genossen oder zu leckerer Marmelade, Saft und Kuchen selbst verarbeitet werden können.

Zeit aktiv zu werden
Mit der “Pflück-mich-Aktion" gelbes Band können Besitzer Bäume und Sträucher farblich kennzeichnen, deren Früchte auch ohne Rücksprache von jedermann geerntet werden dürfen. Betreiber von Streuobstwiesen sowie private und öffentliche Besitzer von Obstbäumen werden so unterstützt, die Flächen zu bewirtschaften. Sei es, weil die Ernte aus Altersgründen nicht mehr zu bewerkstelligen ist oder weil die Menge den Eigenbedarf oder die zeitlichen Kapazitäten überschreitet.

Das gelbe Band und ein Hinweisschild für den Baum kkönnen im Rathaus, in der Zentrale, abgeholt werden.

Teilen gegen Lebensmittelverschwendung
Bäume und Sträucher mit einem gelben Band können von jedem zum Selbstpflücken abgesammelt werden. Wer eigenes Obst erntet, lernt Lebensmittel auf eine neue Art zu schätzen.
Das Ernteprojekt gelbes Band regt deshalb alle Besitzer und Betreiber an, sich an der Aktion zu beteiligen und ihre nicht selbst bewirtschafteten Obstbäume zu teilen.
Gleichwohl werden alle ermuntert, einen Ausflug zur nächstgelegenen Streuobstwiese mit einem gelben Band zu machen und die geretteten Lebensmittel in ihrer Vielfalt zu genießen.

Ins Leben gerufen wurde diese bundesweite Aktion vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Wer mehr darüber lesen möchte, findet Informationen auf der Seite www.bmel.de unter dem Suchbegriff Ernteaktion Gelbes Band.