Das 6. WinterGlühen an der Jagst startete am Samstag, den 24. Januar 2026 mit einem beachtlichen Besucheransturm. Der Festplatz zwischen Altstadtkulisse, Jagst und Stadthalle war bei wahrhaft winterlichen Temperaturen von Anfang an voll von Gästen. Heiß begehrt waren dabei die vielen kreativen, heißen Angebote. Überraschend und hilfreich ergänzten auch einzelne Vereine mit kreativ gestalteten Wärmeplätzen das Marktbild.
Stadtmanagerin Stefanie Keck, die für alle städtischen Veranstaltungen verantwortlich ist, hat auch für die 6. Auflage keine Mühe gescheut, dem Titel WinterGlühen auf dem Festplatz gerecht zu werden – glühende Holzscheite zum Aufwärmen an vielen Stellen auf dem Gelände, glühende Drähte an Heizöfen, viele urige Sitzgelegenheiten und gemütliche Unterstände, ausgestattet mit vielen Kerzen – all das trug zur stimmungsvollen Atmosphäre des Festes bei.
Schwimmende Fackeln Besonders spannend und stimmungsvoll wurde es wieder, als die – Achtung: 60! - Schwimmer der DLRG die Jagst mit ihren Fackeln in mystischen Zauber versetzten. Die Faszination dieser beliebten Aktion liegt ganz sicher auch darin, dass sich kaum einer der unzähligen schaulustigen Zuschauer, die sich auf und um die Jagstbrücke drängen, vorstellen kann, zu diesem Zeitpunkt in der eiskalten Jagst zu schwimmen. Der Festplatz leerte sich kurz vor der Ankunft der kühnen Sportler merklich, dafür war die Jagstbrücke übervoll mit Zuschauern. Das eindrucksvolle Bild der 60 „schwimmenden Fackeln“ wollten alle miterleben. Begeistert wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer an der „Halteleine“ unter der Jagstbrücke empfangen. Das viele Wasser der derzeit sehr schnell fließenden Jagst ist nicht ohne Risiko. Zum Abschluss des erfolgreichen Ankommens spendierte die Stadt das schon traditionelle bunte Feuerwerk, welches Thomas Tautermann und Tim Zethmeyer auch dieses Jahr gekonnt spektakulär komponiert haben. Von der Bühne aus veranlasste am Samstag CouchGesang am Abend die Gäste zum Zuhören und Hüfteschwingen.
Familientag Den Sonntag stellte Stefanie Keck in diesem Jahr ins Zeichen der Familien. Dafür hat sie die Stadthalle als Ort zum Aufwärmen und für ein kleines Kinderprogramm eingerichtet. Kunstvolle bunte Kindergesichter entstanden im Foyer. Ein Angebot, das viele Knirpse gern annahmen und für ein Einhorn auf der Stirn schon mal eine halbe Stunde warteten. Aus dem Spielmobil der AWO standen viele Geschicklichkeits- und Spaßfahrzeuge zur Verfügung und ein feiner Kuchenbasar der Spanisch-Klasse 9 des JSV lud auch die Eltern und Großeltern zur Pause ein. Und zwischendrin neckte Willis der Gaukler mit seinem Eisdrache und dem schlitzohrigen Grampus neugierige Gäste.
Ausdrucksstark Von der Bühne aus zog Philipp Lumpp die Sonntagsgäste mit seiner ausdrucksstarken Stimme und beachtenswerten Interpretationen von bekannten Liedern deutscher Musiker in seinen Bann. Der junge Musiker, der einst auch Schüler von Regine Böhm war und heute in ganz Deutschland Konzerte gibt, wartete auch mit eigenen Titeln auf, die denen bekannter Interpreten in nichts nachstehen.
Feuer und Schnee Einen heißen Auftritt bot Willis der Gaukler beim Einbrechen der Dunkelheit und beginnendem Schneefall mit seiner Feuershow, die viele „Ahs“ und „Ohs“ mit reichlich Applaus erntete.
Fazit Dieses erste Fest der Stadt zum Jahresbeginn hat sich gut etabliert. Die Besucherzahlen waren auch diesen Januar sehr hoch. Der Sonntag als Familientag wurde gut angenommen. Das Wetter war perfekt beim 6. WinterGlühen. Kalt und trocken am Samstag, sogar reichlich Schneefall am Sonntag. So darf es 2027 weitergehen.
Dank
Ein Dank geht an alle Vereine, die sich echt ins Zeug gelegt und das Fest mit vielen Angeboten bereichert haben.
Mit dabei waren in diesem Jahr
- Weingärtner Möckmühl e.V.
- Kiwanis-Club e.V.
- Flugsportverein Möckmühl e.V.
- Bayernfreunde Jagsttal
- Jagsttalbühne Möckmühl e.V.
- Chorgemeinschaft Jagst-Seckachtal e.V.
- Chor Sudari-Sudaruschki
- Spvgg Möckmühl, Jugendabteilung
- FC Möckmühl
Ein herzliches Danke geht weiterhin an
- die Ortsgruppe des DRK Möckmühl für die Feuerkörbe
- Hubertus Graf zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee für die Heizpilze
- die Firma Stammer für die Paletten
- Marcel Hoffmann für das antike Kinderkarussell
- Fritz Schmitt für seinen Notdiensteinsatz am Sonntag
- Adelina Xhuka und Zeynep Ekinci, Auszubildende der Verwaltung, für die Betreuung des Spielmobils
Und nicht zuletzt ein großes Dankeschön an alle Besucherinnen und Besucher, die das Winterglühen an der Jagst erst erfolgreich machen. Denn: ohne Gäste keine Feste.











